Massagen für Babys und Kinder
Wie massiert man ein Baby? Wofür sind Babymassagen gut?
Die Massagen
Massagen dienen der Entspannung Ihres Babys, sind aber auch ein Moment der Kommunikation über Berührungen zwischen Ihnen und Ihrem Kind.
Die Massage ist also eine Quelle des Wohlfühlens und der Beruhigung für Ihr Baby. Aber wie massiert man ein Baby?
Die Vorbereitung
- Das Zimmer muss mit ca. 25°C schön warm sein
- Ein Moment der Ruhe für Ihr Baby
- Ein stilles Umfeld, warum nicht mit sanfter Musik und schwachem Licht
- Mildes Mandelöl erleichtert das Massieren
- Ziehen Sie Ihr Baby je nach Art der Massage aus
- Die Massage kann auf dem Wickeltisch oder auf dem Boden auf einer Schaummatte und einem Handtuch stattfinden
Die Babymassage
Reiben Sie Ihre Hände mit etwas Mandelöl aneinander um sie aufzuwärmen.
Beginnen Sie mit dem Kopf des Babys wobei Sie am Anfang eine Hand auf seiner Brust lassen um es zu besänftigen. Beginnen Sie mit dem Scheitel und machen Sie leichte kreisende Bewegungen nach unten.
Jetzt das Gesicht: Streifen Sie sanft mit Ihren Fingern von der Nase zu den Ohren, dann vom Mund zum Kinn und enden Sie mit dem Hals.
Behalten Sie schwache kreisende Bewegungen für den restlichen Körper bei um den Hautkontakt so angenehm wie möglich zu gestalten. Streichen Sie sanft mit den Handinnenflächen und drücken Sie dann sanft mit der Außenkante des Daumens über den Rücken, die Schultern, den Brustkorb und den Bauch.
Gleiche Technik für Arme und Beine: Halten Sie sie mit einer Hand und greifen Sie mit der anderen darum. Lassen Sie Ihre Hand nun leicht in Richtung Körper gleiten, wobei Sie leicht und regelmäßig Druck ausüben. So dehnen Sie die Beine und Arme. Massieren Sie im Vorbeigleiten auch die Ellenbogen und Knie.
Bleiben noch die Hände und Füße. Massieren Sie die Hände nach den Armen und die Füße nach den Beinen um kontinuierlich weiter zu machen. Machen Sie auf den Innenflächen kreisende Bewegungen. Massieren Sie jeden Finger und jeden Zeh einzeln indem Sie leicht daran ziehen.
Rund um die Massage
Sprechen Sie mit Ihrem Kind während Sie die Massage vorbereiten und dabei. Es soll ein Augenblick der Kommunikation über Berührungen, aber auch über die Sprache und den Blickkontakt werden.
Benennen Sie ihm seine Körperteile.
Passen Sie die Massage Ihrer Zeit und der Bereitschaft Ihres Babys an. Nichts zwingt Sie jedes Mal eine komplette Massage zu machen. Ihr Baby wird auch eine reine Fuß- oder Handmassage mögen.
Ab dem Alter von 6 Monaten hat Ihr Baby wahrscheinlich weniger Ausdauer, dafür mehr Lust sich zu bewegen. Sie können daher im Sitzen nur Teile massieren, z.B. den Kopf, die Füße oder den Rücken…
Ihr Baby wird diese spontanen Massagen in seiner gesamten Kindheit mögen, vor allem in schwierigen Situationen (Eintritt in den Kindergarten, Geburt eines Geschwisterkindes…)
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