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Artikel vom 26.01.2012 von D. Hubert, Psychologin
 
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Alzheimer: Rhythmus durch Lichttherapie


alzheimer und lichttherapie Laut einer amerikanischen Studie kann Lichttherapie auch Patienten mit Alzheimer hilfreich sein.

Die Studie konnte beweisen, dass sich die Stimmung der Patienten, die die Lichttherapie regelmäßig anwandten, signifikant verbesserte. Außerdem konnte der Tagesrhythmus wieder hergestellt werden.

Studie: Alzheimer und Lichttherapie

Zur Erinnerung: die Lichttherapie ist ein Mittel zum Ausgleich von Lichtmangel. Die Behandlung besteht in der Bestrahlung mit sehr intensivem Licht (Lichttherapie-Lampe), dessen Spektrum dem des Tageslichts sehr nah kommt.

Professor Dr. Luan Nowak Etcher der Wayne State University Detroit hatte zum Ziel die Testung der Wirksamkeit der Lichttherapie bei Alzheimer-Patienten. Er führte eine Untersuchung an 20 Frauen über 65 durch, die an Alzheimer erkrankt waren. Während ein Teil der Gruppe Lichttherapie bekam, wurde der andere Teil lediglich einfachem rotem Licht ausgesetzt. Es zeigte sich eine deutliche Besserung verschiedener Aspekte bei den Personen, die Lichttherapie bekommen hatten. So gewannen sie an Deutlichkeit der Aussprache und an motorischer Koordination. Außerdem konnte eine eindeutige Besserung der Stimmung erkannt werden.

Licht für guten Schlaf

Andere Studien haben gezeigt, dass die Lichttherapie wirksam bei der Reduktion von Schlafstörungen ist. Diese treten auch bei Personen mit Alzheimer oft auf und können die Ursache eines verstellten Tagesrhythmus sein.

Professor Pierre Krolak-Salomon des Zentrums für Gedächtnis, Ressourcen und Forschung in Lyon hofft, dass die Wiederherstellung eines regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus den Patienten im Allgemeinen entspannt, Ängste abbaut, aber auch Aggressivität und Rastlosigkeit.
Er betont wie wichtig es ist, ausführliche Forschung in diesem Bereich zu betreiben, um die Ergebnisse dieser – noch sehr kleinen – Studie zu stützen.

Lesen Sie mehr zum Thema Lichttherapie.

Weitere Infos zum Thema: Schlaf


Mehr dazu: Journal of Nursing Research, 11. Januar 2012 – Interview mit Pr Pierre Krolak-Salmon, 12. Januar 2012


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