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Artikel vom 12.05.2011 von D. Hubert, MSc.-Psychologin
 
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Wie verändert sich der Schlaf mit dem Alter?


we verändert sich der schlaf mit dem Alter Der Schlaf verändert sich laufend von der Geburt bis ins hohe Alter. Nicht nur die Schlafdauer und die Schlafenszeiten ändern sich, sondern auch die Qualität des Schlafs.

Welche Schlafphase überwiegt in welchem Alter? Wie ist der Schlafbedarf je nach Alter?
Diese Fragen versucht der folgende Artikel zu beantworten.

Die Schlafdauer

Ein neugeborenes Baby schläft etwa 16 bis 18 Stunden pro Tag. In den ersten Lebensjahren nimmt die Schlafdauer rasant ab, dann langsamer. In der Pubertät beträgt die Schlafdauer im Durchschnitt 9 bis 10 Stunden.

Ein Jugendlicher kann, je nach Lebensstil, sehr variable Schlafenszeiten haben. Hausaufgaben, die abends gemacht werden, und abendliche Treffen mit Freunden verzögern die Zubettgehzeit.

Ein Erwachsener schläft im Durchschnitt zwischen 7 ½ und 8 Stunden. Bei älteren Menschen nimmt die Schlafdauer nicht oder nur wenig ab, doch der Schlaf wird leichter und öfter unterbrochen. Dafür nimmt die Schlafdauer am Tag mit mehr oder weniger langen Mittagsschläfchen zu.

Die Schlafenszeit

Ein Jugendlicher geht gerne spät ins Bett, was mit sozialen Gründen zu tun hat: Unabhängigkeit von der Familie zeigen, Zeit mit Freunden verbringen…, aber auch aus physiologischen Gründen.

In dieser Lebensphase kann man spätes Einschlafen leicht durch längeres Schlafen am Morgen ausgleichen. Ältere Menschen hingegen gehen oft früh ins Bett und haben größere Schwierigkeiten morgens länger zu schlafen. Viele neigen dazu aus Bequemlichkeit oder aufgrund von Schmerzen länger im Bett liegen zu bleiben, als sie tatsächlich schlafen.

Die Tiefe des Schlafs

Der Tiefschlaf nimmt mit dem Alter ab. Während ein Kind mit 10 Jahren etwa 30% Tiefschlafphasen hat, liegt dieser beim Erwachsenen nur noch bei 20%. Mit 80 Jahren ist Tiefschlaf schon außergewöhnlich.

Der Schlaf bei älteren Menschen ist nicht nur leichter, sondern auch instabiler: die Wachphasen in der Nacht treten häufiger auf und dauern länger. Sie wachen oft sehr früh auf.

Der REM-Schlaf

Der REM-Schlaf nimmt im ersten Lebensjahr deutlich ab, bleibt dann aber anteilig stabil. Im Alter tritt diese Schlafphase schon früher in der Nacht auf.


Lesen Sie wie Sie dank Lichtwecker oder Lichttherapie besser schlafen können!


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