Depressionen: die Tests
Welchen Test bei Depressionen?
In Zeitschriften und auf verschiedenen Internetseiten können Sie Tests finden, die vorgeben Ihnen zu sagen können ob Sie depressiv sind oder nicht.
Vertrauen Sie diesen Tests nicht! Es handelt sich um nicht erforschte Tests, die in keinem Fall eine sichere Antwort auf Ihren Gesundheitszustand geben können.
Um Ihre Probleme zu erfassen, ist es wichtig Sie, Ihre Biografie und Ihre Lebensumstände (zumindest teilweise) zu kennen. Nur ein umfangreiches Beratungsgespräch eines Arztes oder Psychologen kann Aufschluss geben.
Wenn man von Tests im Zusammenhang mit Depressionen hört, handelt es sich um Tests, die ein Psychologe nutzen kann als Unterstützung des Beratungsgesprächs. Nur Psychologen sind berechtigt diese Tests anzuwenden und auszuwerten.
Welche Tests benutzt der Psychologe?
Es gibt verschiedene Fragebogen, die der Psychologe anwenden kann. Einige können von Ihnen mit seiner Hilfe ausgefüllt werden, andere füllt der Psychologe selbst aus. Die am häufigsten gewählten Fragebögen sind das Depressionsinventar von Beck und die Hamilton Skala.
Depressionsinventar von Beck
Das Depressionsinventar von Beck erfasst in 21 Items die Intensität der verschiedenen Symptome bei Ihnen, darunter Reizbarkeit, Mutlosigkeit, Schuldgefühle, psychomotorische Hemmung oder Erregtheit, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Energiemangel… Dieser Test beruht auf dem Depressionsmodell von Beck.
Hamilton-Skala
Die Hamilton-Skala zur Erfassung von Depressionen erfasst die Entwicklung der Symptome im Laufe der Behandlung (medikamentös oder psychotherapeutisch). Durch 17 Items erfasst sie die Symptome Stimmung, Schlaflosigkeit, Erregtheit, Angst… Sie basiert auf dem DSM-IV, einem diagnostischen Handbuch.
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