Häufig gestellte Fragen zur Lichttherapie
Alles über die Lichttherapie
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Hat die Lichttherapie medizinische Grundlagen?
Ja. Entdeckungen des Doktors Norman ROSENTHAL, einem amerikanischen Psychiater, folgend haben zahlreiche klinische Tests gezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen dem Lichtmangel und zahlreichen Beschwerden besteht, die in der Winterzeit oder bei unzureichender oder zeitlich verschobener Strahlung von Tageslicht auftreten können. Mangelnde Lichtstrahlung ruft die Absonderung von Melatonin in zu großen Mengen hervor (medizinische Grundlagen). Dieses von der Epiphyse (Zirbeldrüse) produzierte Hormon ist der Auslöser für unseren Schlafbedarf. Die Lichttherapielampen wirken auf die Melatoninregulierung.
Wie werden die Lichttherapielampen verwendet?
Hier ein paar Beispiele für die Anwendung der Lampen (die ihren eigenen Bedürfnissen und dem Typ des verwendeten Materials anzupassen sind):
- saisonale Depression: 30-45 Min am frühen Morgen über 4 Wochen bei einer Intensität von 10 000 Lux
- Schlaflosigkeit: 30-45 Min am frühen Morgen, bis die Symptome verschwinden, bei einer Intensität von 10 000 Lux
- Nachtarbeit oder Zeitverschiebung: 30-45 Min bei einer Intensität von 10 000 Lux vom Ende der Nachtschichten an
- Jetlag: ein paar Tage vor der Abreise Sitzungen von 30 min am Abend bei Reisen in den Westen, am Morgen bei Reisen in den Osten
Warum sollte man sich für eine „medizinische Lichttherapielampe“ entscheiden?
Die Grundbedingung einer Lichttdusche ist eine Lichtintensität von mindestens 2 500 lux. Jede Beleuchtung, die ein starkes, weißes Licht erzeugt, wie z.B. Halogenlampen, sind nicht für die Lichttherapie geeignet. Lichttherpiegeräte mit einer ärztlichen Zustimmung erfüllen alle Voraussetzungen für eine gute Therapie. Das Licht flackert nicht und strahlt einheitlich. Die gesamte leuchtende Oberfläche einer Lichtdusche ist von einer Schutzschicht aus Milchglas bedeckt, die UV-Strahlung nicht durchlässt. Die Entfernung während der Anwendung ist groß genug, um eine angenehme Behandlung zu ermöglichen. Die Helligkeit der medizinischen Lichttherapielampen ist an der Oberfläche so niedrig wie möglich, um das Blenden zu vermeiden.
Sind Lichttherapielampen ein Hilfsmittel bei der Arbeit mit Farben?
Ja. Menschen, die mit Hilfe künstlichen Lichtes arbeiten (Künstler, Maler, Tapezierer, DTP-Informatik-Entwerfer, Friseure, Parfümeure, und jeder Berufszweig, der etwas mit Farben, Farbtönen, Oberflächen… zu tun hat), hatten einer Umfrage zufolge Probleme, die Farben zu erkennen. Die Ergebnisse ihrer Arbeiten waren sehr enttäuschend. Die Verwendung von Lichttherapielampen kann ihnen mit einem optimalen Farberkennungswert sicher helfen, diese Probleme zu beseitigen (z.B. die Lampe Lumie Desk: Farberkennungswert 98%).
Gibt es Risiken bei der Lichttherapie?
Nein. Die Lichttherapielampen, auch Lichtduschen genannt, können von jedem verwendet werden, der das normale Sonnenlicht verträgt. Es besteht in der Tat keinerlei Problem im Zusammenhang mit der ultravioletten (UV-) Strahlung, da die Lichttherapielampen diese nur in sehr geringen Mengen ausstrahlen, weitaus weniger als normales Tageslicht. Jedoch sollte man sich in den folgenden Fällen vorsichtshalber unbedingt an einen behandelnden Arzt, einen Augenarzt oder einen Psychiater wenden: schwere Augenerkrankungen in der Vergangenheit (grauer Star, grüner Star…), manisch-depressives Syndrom, Einnahme von Medikamenten, die die Lichtempfindlichkeit verstärken.
Stellt die Lichttherapie eine Lösung für meine Probleme dar?
Ja, wenn ich unter Müdigkeit, winterlicher Depression, Schlafstörungen, Nachtarbeit und/ oder Zeitverschiebung leide, wenn ich oft weit reise und unter Jetlag leide (Zeitverschiebung), aber auch bei Beschwerden, die auf der Seite „Symptome“ bezeichnet sind.
Kann man mit den Lichttherapielampen braun werden?
Nein. Die Lichttherapielampen strahlen weniger UV als das natürliche Tageslicht aus und jede Lampe besitzt einen Schutzschirm gegen die UV-Strahlen. Unter anderem aus diesem Grund empfiehlt die SOLVITAL-Gesundheitsabteilung für Lichttherapie nur Lampen mit einer ärztlichen Zustimmung.
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