Welche Rolle spielt das Melatonin?
Das Schlafhormon Melatonin
Melatonin ist ein Hormon, das unseren täglichen biologischen Schlaf-Wach-Rhythmus sowie die jahreszeitlichen Rhythmen einiger Tiere beeinflusst.
Melatonin ist ein Molekül mit der Funktion eines Hormons, das von einer Drüse im Gehirn (Zirbeldrüse) produziert wird.
Melatonin wird nachts im Dunkeln produziert, vor allem im ersten Teil der Nacht. Daher ist es wichtig im Dunkeln zu schlafen und nicht zu spät zu Bett zu gehen.
Die Ausschüttung des Melatonins macht uns müde und schläfrig und hilft so beim Ein- und Durchschlafen. Gegen Morgen, wenn es im Zimmer heller wird, wird die Melatoninproduktion eingestellt und wir wachen langsam auf.
Weniger Melatonin in hellen Räumen
Wenn man in einem zu wenig abgedunkelten Raum schläft oder zu verschobenen Zeiten schläft (z. B. Nachtarbeiter, die tagsüber schlafen) ist die Produktion von Melatonin oft nicht ausreichend und der Schlaf nicht so tief und konstant.
Andererseits fühlen sich nachts arbeitende Menschen oft gegen Mitternacht müde, da der Körper Melatonin produziert. Um wachsam zu bleiben ist es daher wichtig, dass der Arbeitsraum ausreichend beleuchtet ist.
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