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Der Schlaf des Kindes

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Schlaf bei Kindern
Der Schlaf des Kindes ist für dessen harmonische Entwicklung genauso wichtig wie die Ernährung. Schlafmangel führt bei einem Kind zu unangemessener Ernährung und somit zu einer gestörten Entwicklung.


Bei einem Neugeborenen gibt es zwei Phasen: das Wachsein und den Schlaf. In seinen ersten Wochen schläft das Baby durchschnittlich 20 Stunden am Tag, um seine müden Muskeln auszuruhen. In der Gebärmutter wächst das Kind in einem flüssigen Umfeld heran, wo es sich leicht hin- und her bewegen kann.



Bei der Geburt verlangen ihm die äußeren Bewegungen sehr viel mehr körperliche Kraft ab und aus einem Selbstschutzinstinkt heraus sinkt es in den Schlaf, damit sein Körper die bei der Müdigkeit freigesetzten Toxine auslöschen kann, und um sich auf neue Anstrengungen vorzubereiten.

Der Schlafbedarf des Kindes

Der Schlafbedarf nimmt von der Geburt bis zur Pubertät stetig ab:
  • Bei der Geburt zwischen 16 und 20 Stunden
  • Von 6 Monaten bis ein Jahr : Durchschnittlich 15 Stunden
  • Mit etwa 2 Jahren : Zwischen 13 und 14 Stunden
  • Zwischen 3 und 4 Jahren : durchschnittlich 12 Stunden. Ab diesem Alter braucht es keinen Mittagsschlaf mehr
  • Mit etwa 10 Jahren : Durchschnittlich 10 Stunden

Diese Angaben sind Durchschnittswerte, in keinem Fall Regeln oder Empfehlungen.

Einige Kinder schlafen mehr oder weniger, was aber nicht „anormal“ ist. Der Schlafbedarf ist beim Kind noch variabler als beim Erwachsenen.

Beobachten Sie den Schlaf des Kindes!

Ein Kind schläft plötzlich ein und dann sehr tief. Ein Kind, das beim leisesten Geräusch erwacht, hat einen schlechten Schlaf. Sobald die Schlafqualität Ihres Kindes abnimmt, sollten Sie sich darüber klar werden und untersuchen, wie es zu diesen Störungen kommt, die die Ruhe Ihres Kindes beeinträchtigen.

Erinnern Sie sich!
Die zwanzig Minuten vor dem Zubettgehen können bei Kindern Angstzustände auslösen, Sie sollten sein Schreien nicht ignorieren, sondern die Umstände des Schlafengehens überprüfen.

Das Einschlafen

Übersehen Sie keine Anzeichen!
Wenn das Kind gähnt oder sich die Augen reibt, dann braucht es Schlaf. Lernen Sie den richtigen Zeitpunkt zum Schlafengehen kennen. Sorgen Sie jeden Abend für die bestmöglichen Bedingungen zum Schlafen, immer um die gleiche Uhrzeit.

Erleichtern Sie die Trennung beim Zubettgehen!
Ein Bad und ein paar ruhige Spiele, eine Gute-Nacht-Geschichte, erzählt oder gesungen, ein ruhiges Schlafenlegen, wobei Sie einen kleinen Spalt Licht ins Zimmer scheinen lassen, das Ganze in einer vertrauensvollen Atmosphäre ohne den Beigeschmack der Trennung, ermöglichen ein Schlafengehen unter den besten Voraussetzungen, die für die Schlafqualität nötig sind.

Die Schlafstörungen beim Kind

Nächtliches Aufwachen, Schlafwandeln, Weinen, Albträume, nächtliche Schrecken, Bettnässen. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt darüber: er wird ihnen helfen, diese Probleme mit ein paar einfachen Regeln zum Schlafenlegen und ein wenig Geduld zu lösen.

Hier ein paar Anzeichen:

  • Unruhe oder Hyperaktivität am Abend
  • Schweres Aufwachen
  • Appetitverlust
  • Konzentrationsprobleme
  • Ängste beim Zubettgehen
  • Aufwachen in der Nacht, Bettnässen.

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