Schlafstörungen: Parasomnien
Parasomnie: Störungen des Schlafs
Mit Parasomnie werden verschiedene Schlafstörungen bezeichnet. Sie beeinträchtigen nicht unbedingt die Quantität, Häufigkeit oder Dauer des Schlafs.
Nachtangst (Pavor Nocturnus)
Nachtangst (pavor nocturnus) ist eine Panikattacke, die zu Beginn der Nacht in der Phase des langsamen Tiefschlafs auftritt. Diese Störung tritt vor allem bei Kindern auf. Es handelt sich um nächtliches Erwachen mit Angstschrei, Aufgeregtheit, beschleunigtem Puls, schnellerer Atmung, Rötung oder Blässe des Gesichts.
Diese Krise kann bis zu 20 Minuten dauern. Das Kind kann von den Eltern nicht beruhigt werden. Am nächsten Morgen kann es sich nicht an die Krise erinnern – nur die Eltern sind beunruhigt.
Schlafwandeln
Schlafwandeln ist eine Bewegungsstörung, die im langsamen Tiefschlaf auftritt. Der Betroffene läuft mit offenen Augen umher, schein wach, reagiert aber nicht auf sein Umfeld.
Somniloquie und Bruxismus
Sprechen im Schlaf (Somniloquie) und Bruxismus (Zähneknirschen) werden nicht mehr zu den Parasomnien gezählt.
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