Wie funktioniert die Lichttherapie?
Alles über die Lichttherapie
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- Wie funktioniert die Lichttherapie?
- Lichttherapie: Für wen?
- Häufig gestellte Fragen zur Lichttherapie
- Was ist der Unterschied zwischen Lichttherapie und Lichtwecker?
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Die Anwendung der Lichttherapie
Die Behandlung besteht darin, sich täglich von einer medizinischen
Lichtdusche (Lichttherapielampe) bestrahlen zu lassen, um den Lichtmangel, der im Winter durch die geringere Sonnenstrahlung entsteht, auszugleichen und so Energie und Elan wieder zu finden.
Die
Lichttherapielampe sind besonders lichtintensiv (bis zu 10.000 Lux). So kann das Licht auf die Stimmung und das Gemüt wirken, wie es im Sommer das Sonnenlicht tut.
Die Anwendung erfolgt am besten morgens zwischen einer halben und zwei Stunden, je nach Stärke der Lampe und Abstand zum Gesicht.
Wie wirkt Licht auf das Gemüt?
Lichttherapie wirkt auf die innere Uhr und damit auf den Rhythmus des Anwenders. Fortpflanzung, Winterschlaf, Appetit, Wohlbefinden, Schlaf werden durch eine innere Uhr gesteuert. Diese wiederum wird durch den Tag-Nacht-Rhythmus gesteuert.
Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, bewirkt der
Lichtmangel eine verstärkte Melatoninproduktion im Körper. Melatonin ist ein Hormon, das für den Schlaf zuständig ist. Die Produktion von Melatonin bewirkt automatisch, dass man müde wird, wenn es dunkel wird.
Ein erhöhter Melatoninspiegel kann jedoch zu Depressionen und ständiger Müdigkeit führen.
Das helle Licht der Lichttherapie-Lampe bringt bei richtiger Anwendung die innere Uhr wieder in ihren Takt, indem sie die Produktion von Melatonin stoppt.
Gleichzeitig bewirkt die Lichttherapie auch, dass der Neurotransmitter Serotonin wieder in höherer Konzentration vorliegt. Serotonin ist für die Informationsübertragung im Gehirn zuständig und so für Denkprozesse und Konzentration verantwortlich.
Die Lichttherapie kann also das Wohlbefinden auf ganz einfache Weise steigern.
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